Donauradweg: Tag 6 –Passau – Linz

[singlepic id=583 w=320 h=240 float=right] Ausgeschlafen und trocken (das Zelt war wasserdicht), erwachten wir ohne Regen, unsere Sachen zusammen bevor es auf der “Radautobahn” von Passau weiter nach Wien ging. Unterstützt mit ein paar Sonnenstrahlen gab es erstmal Frühstück in Obernzell bevor es weiter in Richtung Linz ging. Die Landschaft wechselt ihr Bild doch recht stark in Österreich.

Recht steile, bewaldete Hänge säumen die Donau ein, die sich ihren Weg durch die Hügel bahnt. Das ganze Panorama wurde eingedeckt mit stetig wachsenden Wolkensäulen. Bei Au setzten wir mit der Donauradfähre vom Nord zum Südufer über die Donau über.

Bei Sonnenschein mit Wolken im Nacken ging es weiter, insgesamt jedoch deutlich kühler als die Vortage. Relativ flott fahrend sind wir den ersten Donnern entgangen und ließen frohen Mutes Manfred und die Bekannte von Ursula mal wieder hinter uns liegen.

Doch unverhofft kommt oft – Petrus öffnete seine Tore für uns im wahrsten Sinne des Wortes – sperrangelweit auf und ließ einen Wolkenbruch über uns ergießen. Der spärliche Regenschutz durch ein paar Äste konnte nicht verhindern, dass wir nach ein paar Minuten pitschenass waren (nur die Schlafsäcke und die Klamotten in der Regendichten Fahrradtasche bliebn verschont (Gewissheit für Franzi: auch die regendichten Fahrradtaschen sind wirklich regendicht).

Nach etwas länger anhaltenden Wolkenbruch, der die Donau sichtlich anschwellen ließ, waren wir doch ziemlich abgekühlt. In Aschach, einige Kilometer weiter, gönnen wir uns heißen Kaffee und Kuchen und machen Bestandsaufnahme.

Etwas getrocknet saddeln wir nocheinmal auf und ab und an kämpft sich die Sonne dann doch wieder durch, aber irgendwie war der Tag schon hinüber. Es war ein Wettrennen, wer schneller ist — wir oder der Regen. Bei Wilhering  – kurz vor Linz - wo wir uns eine fatale Pause in dem wunderschönen Kloster gönnten, holte uns der Regen ein.

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Da wir noch immer auf der anderen Uferseite war, blieb uns nichts anderes übrig als auf der Landstraße nach Linz einzufahren. Das war ein Stück, das wirklich sehr viel Konzentration abverlangt — insbesondere bei dem Wetter. Empfehlung hier: andere Uferseite!

 Wir waren noch recht durchnässt und der Himmel lies uns noch mehr von dem unerwünschten Regen teilhaben. So standen wir vor Linz und suchten nach einer Bleibe. Leider war fast alles ausgebucht und der Rest sehr teuer – Linz ist Kulturhauptstadt 2009.

Ein netter Ösi zeite uns den Weg in die Innenstadt und fuhr sogar mit uns. Franzi fragte in einem Hoten und der Touristeninformation, die aber wenig erbauliche Nachrichten hatte. So bleib die Wahl – weiterfahren oder bleiben und zahlen. Da Franzis Schuhe durchnässt und die Motivation doch im Keller war, entschieden wir uns für das bleiben. Thiemo besorgte Abendessen: Salat, Pizza, Thunfisch, Döner. Mit American Pie ging es dann ins Bett — es war ein ereignisreicher und anstrengender Tag gewesen.

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