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Schwabenweg – Etappe 2 – Von Tobel bis Rapperswil

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                               19.08.2009 – am nächsten Morgen waren wir uns ganz so sicher, wie weit wir es heute überhaupt schaffen würden. Aykan hatte etwas Schmerzen in seinem linken Knie und Thiemos Hüfte schien sich auch bemerkbar zu machen. Doch zunächst einmal hieß es das Zelt zusammen zupacken und aufzubrechen. Schließlich brauchten wir für den heutigen Tag wieder genügend Kalorien.

Auf alle Fälle wollten wir es heute bis nach Fischingen schaffen. Auf dem Weg dorthin fanden wir einen kleinen Bäcker bei dem wir uns versorgen konnten. Jeder bekam eine Butterlaugenstange und eine Nussschnecke. Dabei lernten wir gleich, dass die Schweizer dieses süße Stückchen nur als Schnecke bezeichnen.

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Schwabenweg – Etappe 1 – Von Konstanz nach Tobel

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                               18.08.2009 – oder die Fortsetzung der Pilgerreise vom Sommer 2008. Es wird wieder gepilgert, aber diesmal leider ohne Lara und dafür mit technischer Unterstützung und Oberschenkelkraft.  Unsere Route führt auf dem sogenannten Schwabenweg und startet in Konstanz und führt via Hörnli, Fischingen nach Einsiedeln. Das war zumindest mal unser Ziel für dieses Jahr. Spontan entschieden Thiemo und Aykan einen Tag zuvor den Weg nach Santiago zumindest ein wenig weiter fortzuführen. Der Weg ist das Ziel. Read the rest of this entry »

Schwabenweg – Von Konstanz nach Rapperswil

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450px-Schwabenweg2Nachdem unser Plan, durch die Schweiz auf dem Jakobsweg von Konstanz aus zu wandern, erstmal auf Eis lag und ich stattdessen entlang der Donau mit dem Fahrad von Ulm nach Wien gefahren bin, entschieden Aykan und ich uns nun doch sehr kurzfristig zumindest ein wenig dieses Jahr auf dem Jakobsweg weiter zu gehen. Der Plan war es mit dem Fahrrad von Konstanz nach Einsiedeln zu kommen. Das sind knapp 100 km, dafür hatten wir drei Tage Zeit.

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Donauradweg – Pilger auf abwegen

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P1050348 Dieses Jahr war zunächst der Plan, den Jakobsweg weiter zu begehen. Von Konstanz über Einsiedeln zum Genfer See, also quasi quer durch die Schweiz. Die Pläne hierführ waren schon im Herbst 2008 gereift, als ich Franzi an der LSE kennen gelernt hatte. Die Vorbereitungen liefen schon sehr konkret, vor und während der Examen war das Wandern auf dem Jakobsweg ein Motivator. Read the rest of this entry »

Stufen — Steps — Herman Hesse

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 Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und
Neubeginne, Read the rest of this entry »

Jakobsweg von Ulm nach Konstanz: Die Vorbereitung

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illu-jakobsweg.jpg Schon lange hing der Gedanke in der Luft, den besinnlichen Jakobsweg von Ulm nach Santiago de Compostella zu begehen. Eigentlich direkt nach dem Umzug von Magdeburg nach Ulm ging es auch los auf der ersten, knapp 160 km langen Etappe. Dabei wollten wir mit möglichst wenig Mitteln finanzieller und materieller Art diesen Weg begehen. Read the rest of this entry »

Siebte Etappe: Marktdorf- Meersburg/Konstanz (11,5 km)

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Marktdorf – abzw. Breitenbach (8 km); Abzw. Breitenbach – Meersburg (3 km); Meersburg – Konstanz (Fähre)

Wir haben den Bodensee erreicht. Am Sonntag Morgen ging es von hinter Marktdorf aus weiter. Ca. 9 km durch Wald- und Obstwiesenanbaufelder und dann schnurstracks in die Innenstadt von Meersburg.

illu-tag-7.jpg Meersburg selbst ist ein wunderschönes Städtchen mit beeindruckenden Bauten (Burg/ Schloss) und einer gemütlichen Atmosphäre. Wir hatten Glück und fanden, obwohl es Sonntag war, eine kleine Bäckerei. Wir kauften wie gewohnt unsere süßen Stückchen und danach am Ticketverkaufsstand die Fahrkarten für die Fähre nach Konstanz (ca. 3,50€ pro Erwachsener). Wir fuhren mit der Personenfähre direkt nach Konstanz, nicht mit der Autofähre nach Staad (So wie es der Führer vorsieht). Von Staad aus hätten wir noch ca. 6 km bis in die Innenstadt laufen müssen, aber dazu waren wir dann doch zu kaputt.

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Sechste Etappe: Ravensburg – Meckenbeuren – Marktdorf (ca. 28 km)

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Ravensburg – Hungersberg (11,5 km); Hungersberg – Laufen (0,5 km); Laufen – Brochenzell (1,5 km); Brochenzell – Meckenbeuren (1 km); Meckenbeuren – Brochenzell ( 1 km); Brochenzell – Blankenried ( 5,5 km); Blankenried – Unterteuringen ( 2 km); Unterteuringen – Leimbach (4 km);
Leimbach – Staibensteg (1 km); Staibensteg – Möggenweiler ( 1 km); Möggenweiler – Marktdorf ( 1km)

illu-tag-6.jpg Wie gewohnt klingelte unser Armbanduhrwecker um 6: 30 Uhr. Mittlerweile hatten wir eine Routine entwickelt und das Zusammenpacken, der Zeltabbau und das Zähneputzen ging sehr schnell. Somit brachen wir schon um 7:40 auf. Zum Dank für die Gastfreundschaft des Bauerns, hinterließen wir eine aus Zweigen geformte Jakobsmuschel.

Durch den Wald auf einem breiten Schotterweg ging es dann erstmals zum Hungerberg. Der Hungerberg trug an dieser Stelle seinen Namen zu Recht, denn wir hatten argen Hunger, da wir ja ohne Frühstück aufgebrochen waren. Read the rest of this entry »

Fünfte Etappe: Bad Waldsee – Weingarten- Ravensburg (26 km)

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Bad Waldsee – (Gwigg 7 km); Gwigg – Gambach (1 km); Gambach – L 314 beim Waldbad (5,5 km); L 314 beim Waldbad – Köpfingen (3 km); Köpfingen – Weingarten (3 km); Weingarten – Ravensburg (6,5 km)

5. Tagebucheintrag 08.10.2008

illu-tag-5.jpg Alles ist nass!!! Das Erwachen nach einer durch ruhten Nacht erwies sich als äußerst schwerfällig.
Unser Zelt hatte den Regenmassen stand gehalten, unsere Moral geriet jedoch fast ins Wanken. Es half aber nichts, vom Nichtstun kommt man nicht vorwärts. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden, haben mehr oder minder eine Katzenwäsche hinter uns gebracht und das nasse Zelt nun 1 bis 2 kg schwerer eingepackt und los gings. Wir hatten uns einer lange Tagesetappe vorgenommen! Read the rest of this entry »

Vierte Etappe: Steinhausen – Bad Waldsee (22 km)

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Steinhausen- Buchberg (3,5 km); Buchberg – Winterstettenstadt (3,5 km); Winterstettenstadt – Fahrweg Englerts ( 8 km); Fahrweg Englerts – Mattenhaus (2 km); Mattenhaus – Bad Waldsee (5 km)

4. Tagebucheintrag: 07.08.2008

illu-tag-4.jpg Auf Irrwegen nach Bad Waldsee. Was für viele ein Kurort ist, war für uns ein Märtyrium.
Der Aufbruch von Steinhausen ca. 7:50 Uhr begann mit einer erfolgreichen Abkürzung. Wir benutzten den Radweg und ließen den Schlenker zum Franzosengrab linksliegen. Diese Aktion sollte uns später noch bestrafen. Wir kamen zunächst an einen schönen Ort Namens Winterstettenstadt, mit einer beeindruckenden Geschichte. Haben uns dort mit Süßen Stückchen, Landjäger und Laugensemmeln für den Tag versorgt. Frohen Mutes und mit vollem Magen, ging es durch ein idyllisches, allgäuerisches Landschaftsbild. Read the rest of this entry »

Dritte Etappe: Äpfingen- Steinhausen

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Von etwas hinter Äpfingen nach Steinhausen bzw. ohne Abkürzung :
Apfingen -Laupertshausen (5 km); Laupertshausen – Mettenberg (4,5 km); Mettenberg – Biberach 3 km)) .
Mit Abkürzung: ca. 2km vor Metteneberg/ Schlafplatz- Mettenberg (2 km); Mettenberg – Biberach (3 km); Biberach – Reute (3,5 km); Reute – Grodt (4,5 km); Grodt- Muttensweiler (1,5 km); Muttensweiler – Steinhausen (1,5 km)

3. Tagebucheintrag: 06.08.2008 illu-tag-3.jpg

Morgens, nach einer mehr oder minder gut verbrachten Nacht, räkelten wir uns aus den Schlafsäcken und versorgten erstmals unsere Füße. Aykan versuchte seinen Darm zu entleeren (etwas erfolgreich). Nachdem die Blasen bandagiert waren, ging es um 8:40 Uhr auf den Weg. Die erste Station war Mettenberg, welches wir nach ca 1,5 Km über Feldwege und Unterquerung der B30 erreichten. Bis dahin waren wir noch ganz munter und es versprach ein wunderschöner, jedoch HEISSER Tag zu werden. Dann ging es durch Biberach, wo wir an der Kirche von einer Frau 2,50 Euro geschenkt bekommen haben, mit der Begründung, dass sie in Irland von einem Pastor 1 Pfund bekommen hatte und dieses Geschenk nun an uns weiter geben will. Nach einer weiteren erfolgreichen Klopause (Aykan/Thiemo), schlugen wir uns auf den Biberacher Markt durch und kauften Obst, Gemüse und leckere Oliven. Biberach selbst ist eine sehr lebendige Stadt. Die Altstadt von Biberach ist sehr verwinkelt und mit ihren Gebäuden wirkt sie sehr mittelalterlich. Der Wochenmarkt war sehr schön und vielseitig und für unsere hungrigen Mägen schon eine Verlockung. Read the rest of this entry »

Zweite Etappe: Oberdischingen-Äpfingen

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Oberdischingen – Ersingen (3,5 km); Ersingen – Rißtissen (3,5 km); Rißtissen – Untersulmetingen (5 km); Untersulmetingen – Obersulmetingen (2 km); Obersulmetingen – Schemmerberg (3 km); Schemmerberg – Äpfingen (5,5 km)

2. Tagebucheintrag: 05.08.2008

illu-tag-2.jpg Nach der ersten Nacht im Freien, erwachten wir um 6:30 Uhr. Die Nacht war bis auf ein Rascheln, welches Thiemo anhielt Lara aus dem Schlaf zu reißen, sehr ereignislos. Die morgendliche Wäsche wurde mit Regenwasser, welches sich auf der Dachplane unseres Vorzeltes angesammelt hatte, erledigt. Ausgenommen Zähneputzen, dass geschah mit normalem Leitungswasser aus unseren Trinkflaschen. Read the rest of this entry »

Erste Etappe: Ulm-Erbach-Oberdischingen

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Erbach-Ulm- Oberdischingen (ca. 22 km)

Tagebucheintrag: 04.08.2008 illu-tag-1.jpg

Unsere Reise begann um 8 Uhr 22. Startpunkt war der Münsterplatz in Ulm. Auf dem Rücken trugen wir Proviant für den Tag, das Zelt und Wäsche zum wechseln für ca. 7 Tage. Im Münster versuchten wir uns mit einem Pilgerbüchlein zu versehen, scheiterten jedoch an der Tatsache, dass das Pfarramt geschlossen war. Ohne Pilgerbuch aber mit viel Gepäck ging es los. Treu nach dem Motto: “Wir sind dann mal Weg” Read the rest of this entry »